Was Am Ende Bleibt
Kleinkram, den Tools zuverlässiger erledigen
Wer mehrere Websites verwaltet, sammelt mit der Zeit ein Dutzend banaler Handgriffe an, die ständig wiederkehren. Einzeln braucht jeder davon fünf Minuten, zusammen verschlingen sie über die Woche einen ganzen Arbeitstag. Ärgerlich daran: für nahezu alle gibt es längst fertige Werkzeuge — und zwar nicht zwingend Dienste in der Cloud mit Abo und Vollzugriff auf das Konto. Ein Blick darauf rechtfertigt den Aufwand.
Was am Ende bleibt
Der Nutzen liegt nicht einmal im Vorgang selbst, sondern darin, ihn nicht weiter im Kopf behalten zu müssen. Ein einmal geprüfter Ablauf zieht keine Aufmerksamkeit mehr auf sich und gibt sie frei für das, worum es eigentlich geht.
Die Liste sieht bei den meisten ähnlich aus: eine Weiterleitung anpassen und kontrollieren, ob die Kette keine Schleife bildet, nach dem Ausrollen den Zwischenspeicher löschen, auf einer fremden Testumgebung die Cookies sortieren, für eine Geo-Regel die Länderauswahl zusammenstellen. Jede dieser Kleinigkeiten taucht regelmäßig auf und wird jedes Mal von vorn erledigt.
Warum das handgemacht bleibt
Der Grund ist meist derselbe: einen Helfer aufzusetzen erscheint langsamer, als die Aufgabe kurz selbst zu erledigen. Beim ersten Mal stimmt das tatsächlich. Beim hundertsten nicht mehr, und der Abstand steigt mit jeder Runde.
Griffbereit lohnt sich WordPress-Plugins für Webmaster — jedes für seine enge Aufgabe, ohne unnötige Rechte und frei von Verfolgung. Und wird die Sache sehr speziell, verdient eine separate Lösung ihren Platz — DMCA Watch, in einer Minute aufgesetzt und ohne Cloud.
Die Regel ist einfach: taucht etwas zum dritten Mal auf, gibt es dafür mit großer Sicherheit schon einen Helfer. Nachsehen dauert eine Minute und spart hinterher Stunden.